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Projekt "Fahrradwelt"

Zugrundeliegende Problematik
Trotz einer seit langem verankerten schulischen Verkehrserziehung verunglücken nach wie vor viele Kinder als Radfahrer/Innen im Straßenverkehr.
"Mit zunehmendem Alter nehmen auch Unfälle mit dem Fahrrad zu: Gegen Ende der Grundschulzeit und noch eindeutiger in den anschließenden Altersstufen verunglücken Kinder am häufigsten mit dem Fahrrad. Die Unfallhöchstwerte treten bei den Kindern auf, die bereits mit dem Radfahren vertraut sind. Alltagspraxis beim Radfahren allein mindert also keineswegs das Unfallrisiko."

(Deutsche Verkehrswacht e.V. (Hrsg.): Radfahren in der Schule. Meckenheim 1998. S 5)
Konsequenzen
Aus den hohen Unfallzahlen lässt sich schließen, dass die Möglichkeiten - besonders im Übungs- und Trainingsbereich -  der bisherigen schulischen Verkehrserziehung ergänzenswert sind. Diese Schlussfolgerung bezieht sich vor allem auf die Möglichkeiten, komplexere und auch durchaus gefährliche Verkehrssituationen in einem ungefährlichen Schonraum zu üben. Dies veranlasste uns, die multimedialen Möglichkeiten des Computers zu nutzen, um eine virtuelle Lernumgebung für 8 – 12jährige Rad fahrende Kinder zu schaffen.

Forschungsbereich
Auf der Suche nach Mitteln und Geldgebern wurde das Projekt "Radfahren mit Multimedia-Software (RMS)" schließlich im Rahmen des Forschungsbereiches Mobilität und Verkehr "Die sichere Straße" im Jahr 1998 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) genehmigt. Ziel des o.g. übergeordneten Forschungsbereiches ist es, "bei wachsender Mobilität nicht nur die Zahl der Verkehrstoten, sondern auch die Zahl der Unfälle und Verletzten weiter deutlich zu senken".




Aktualisiert:
14.11.2003